In Aplerbeck wird der Saisonendspurt eingeläutet

In Aplerbeck wird der Saisonendspurt eingeläutet

Die Erste 11.05.2024

ASC Dortmund hat bei noch drei ausstehenden Spielen letzte Aufstiegshoffnungen

Mit einem 5:0 (1:0)- Sieg im Finale des Krombacher Kreispokals in Senden- Bösensell krönte unsere Erste Mannschaft eine bis dato bemerkenswerte Spielzeit. Gegen den starken A- Ligisten SV Mauritz, der die Elf unseres Cheftrainers Florian Reckels früh attackierte und aktiv mitspielte, fehlte es zwar zunächst etwas an der nötigen Passqualität und -genauigkeit, im Spielverlauf erhöhte der FCG jedoch die Schlagzahl und gewann unterm Strich deutlich. Reckels lobte die „sehr schlüssige Vorstellung“ seiner ersatzgeschwächten Elf, die mit derselben Startformation wie zuletzt in der Liga gegen Vreden ins Spiel geschickt wurde. „Wir haben auch auf das hohe Verteidigen von Mauritz richtig reagiert und es bis zum Ende über die Außen stark durchgezogen“.  Vor der Pause traf Manu Beyer (27.) in seinem letzten Pokalspiel vom Punkt. Unmittelbar nach Wiederanpfiff erhöhte Louis Martin (47.), ehe Niklas Frese (59.), Alex Wiethölter (72.) und der eingewechselte Asmar Paenda (82.) das Ergebnis im zweiten Durchgang in die Höhe schrauben konnten. 

Im Saisonendspurt stehen beim noch drei ausstehenden Partien zwei letzte Auswärtsreisen für den FCG an: Am kommenden Sonntag trifft die Reckels- Elf im Urlaubsguru Waldstadion (15:00 Uhr) auf den ASC Dortmund, der nach wie vor mitten im Aufstiegskampf steckt. Mit 61 Zählern rangiert der ASC derzeit vier Punkte hinter Türkspor Dortmund und scheint damit Sonntag zum Siegen verdammt, wenn der Druck auf den Ortsrivalen aufrecht erhalten werden soll. Vor rund 1500 Zuschauern kam es am vergangenen Wochenende gar zum direkten Duell beider Dortmunder Vereine. Die 0:1 (0:1)- Pleite aus Sicht des ASC war ein schwerer Dämpfer im Aufstiegsrennen und eine „riesige Enttäuschung“ für Spielertrainer Marco Stiepermann: Gegenüber „Reviersport“ erkannte der Ex- Profi (u.a. 24 Premier League- Spiele für Norwich City und 185 Spiele in der 2. Bundesliga u.a. für Alemannia Aachen und Energie Cottbus), dass die erste Halbzeit klar an die Hausherren von Türkspor Dortmund ging: „Alle wussten, dass das ein Spiel auf Messers Schneide wird. Wir wollten gezielt ein bisschen defensiver stehen, haben dann im falschen Moment etwas fahrlässig reagiert und die Flanke zum Treffer nicht gut verteidigt“, so der 33- jährige. Und Trotzdem stand bei Stiepermann der Stolz auf sein Team im Vordergrund: „Mit den Möglichkeiten, die wir haben, leisten wir Unglaubliches. So ein Oberliga-Niveau haben wir in der ganzen Saison noch nicht gesehen. Ein Unentschieden wäre durchaus auch in Ordnung gegangen.“ 

In der Tat spielt ASC Dortmund eine beeindruckend gute Saison. Auf eine starke Hinserie, welche die Aplerbecker auf Tabellenplatz zwei beendet haben, folgte eine Rückserie mit einigen wenigen, aber dennoch entscheidenden Ausrutschern: Anfang März unterlag ASC bei der SpVgg Erkenschwick (0:3) und kurz darauf auch gegen die Sportfreunde Siegen (1:3). Ende des Monats folgte eine Topspiel- Niederlage gegen die SF Lotte (1:2), ehe es Mitte April eine überrasche Pleite gegen Westfalia Rhynern (3:4) gab, sodass Türkspor den noch zur Hinserie bestehenden Abstand von acht Zählern aufholen konnte. 

Ob in der Oberliga oder gar in der Regionalliga - für die anstehende Saison hat Dortmunds Sportlicher Leiter Samir Habibovic längst die Weichen gestellt: Mit Maximilian Podehl bleibt dem ASC die Tormaschine der letzten Jahre erhalten. Der 26- jährige Mittelstürmer trifft seit jähren zuverlässig und sorgt für beeindruckende Torquoten, insgesamt stehen 129 Hütten bei 194 Oberliga- Einsätzen für den ASC zu Buche. Auch in dieser Saison bewies Podehl seine Zuverlässigkeit und steht mit 20 Saisontoren knapp hinter Preußens Luca Steinfeldt (22 Tore) auf dem zweiten Rang der Torschützenliste. Auch Lars Warschewski bleibt in Dortmund- Aplerbeck und sagte für die kommende Saison zu, Flügelspieler Elias Opoku tat es ihm gleich. Ihn bezeichnete Habibovic gar als „einen der besten Spieler überhaupt bei uns“. Mit Daniel Tews von der SG Finnentrop / Bamenohl steht nun auch der erste Sommerzugang der Dortmunder fest. Der 21- jährige kommt als Stammspieler nach Aplerbeck und wird fortan die defensive wie offensive Außenbahn in Dortmund beackern. 

„ASC Dortmund kann auf eine sehr starke Saison zurückblicken“, zollt FCG- Cheftrainer Florian Reckels Respekt vor der geleisteten Arbeit bei unserem kommenden Gegner. „Sie sind immer noch mittendrin im Aufstiegskampf und werden in den letzten drei Partien sicherlich alles in die Waagschale werfen“. Dass sein FCG lediglich sechs Punkte hinter dem ASC anzutreffen ist, sei ein großes Kompliment für die eigene Saison: „Wir fahren mit ganz breiter Brust Richtung Dortmund und wollen Sonntag gerne unsere erfolgreiche Woche abrunden“. Personell bleibt die Lage nahezu unverändert. Die bekannten Langzeitverletzten (Elias Strotmann, Marvin Holtmann, Jannik Balz, Janes Niehoff, Justus Franke, Julien Gnoth, Nils Heubrock, Anton Mand und Daniel Geisler) sind keine Option. 

Foto: Paletta

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