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Erste erwartet "besonders unangenehme" Aufgabe

FCG gastiert bei der heimstarken Spielvereinigung Erkenschwick

Artikel vom 27. Februar 2026

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    AUSGANGSLAGE 

    Ein Achtungserfolg gelang unserer Ersten Mannschaft am vergangenen 23. Spieltag, als es die Mannschaft unseres Trainerduos Torsten Maas und Steffen Büchter im Heimspiel auf der UKM- Kunstrasenarena mit dem ASC 09 Dortmund zu tun bekam. Mit einem 1:1- Remis endete die Partie gegen die aus dem Dortmunder Stadtteil Aplerbeck angereisten Gäste, die nur vier Tage später erneut in Münster spielten und die U23 des SC Preußen Münster mit 3:1 schlugen. „Für beide Seiten ist es so kurz nach der Partie schwer einzuschätzen, ob man mit dem Remis gut leben kann. Beide wollten mehr“, sagte FCG- Coach Torsten Maas bei den anschließenden „Stimmen zum Spiel“ im FCG-Treff. „Es ist aber ein gerechtes Ergebnis“, wertete er. Und ein Resultat aus 90 hochklassigen Oberliga-Minuten, die sehr intensiv geführt wurden. Nach einer starken Gievenbecker Anfangsphase kam der ASC besser in die Partie und hatte mit Maximilian Podehl (35.) die wohl beste Chance der ersten Halbzeit. Kurz darauf traf der FCG zur Führung - ein schön vorgetragener Angriff über Felix Ritter und Louis Martin fand den formstarken Ben Wolf, der zum 1:0 traf (42.). Dann schafften es die 49er lange, den ASC vom Tor fernzuhalten, es gab sogar zwei, drei hochkarätige Konterchancen, die zum 2:0 hätten führen können. Ben Wolf (54.) und Fabian Witt (75.) vergaben die aussichtsreichsten Gelegenheiten, bevor der Druck der Gäste in der Schlussphase wieder zunahm. Mit einem satten Distanzschuss überwand Warschewski (88.) Eschhaus, der auch in der Schlussphase stark parierte und das 1:2 von Podehl noch verhinderte (90.+2). 

    GEGNERCHECK

    Pünktlich zur Winterpause entfernte sich die Spielvereinigung Erkenschwick, unser kommender Gegner vom 24. Spieltag, von der Abstiegszone. Und auch wenn der große Befreiungsschlag bisher ausbleibt, fällt auch der Start in die Rückserie für die „Schwicker“ zufriedenstellend aus: Gegen den direkten Konkurrenten TuS Ennepetal gab es ein 2:2- Remis, gegen Türkspor folgte ein immens wichtiger 3:0- Erfolg. Jeweils zuhause, wo sich das Team von Cheftrainer Nassir Malyar augenscheinlich am wohlsten fühlt und 16 der 23 Zähler eingefahren hat. In der Ferne setzte es zuletzt zwei Niederlagen (2:3 in Finnentrop, 0:1 in Ahlen) im Kampf um den Klassenerhalt. Das ist zugleich das Stichwort, was die Zielsetzung der Spielvereinigung angeht: „Überm Strich zu bleiben (ist das Ziel, Anm.d.Red.). Das haben wir uns vor der Saison auf die Fahnen geschrieben. Wir arbeiten da mit sehr, sehr bescheidenen Mitteln mittlerweile“, sagte Coach Malyar gegenüber „Reviersport“ in der Winterpause. Er bewertete die Hinserie, es war das erste halbe Jahr für ihn bei Erkenschwick, als ein Halbjahr „mit Höhen und Tiefen" mitten im Umbruch. "Mit 22 neuen Spielern war uns im Vorfeld klar, dass viele einfachen Dinge, die sich im Rahmen so einer Gruppendynamik erstmal entwickeln müssen, auch Zeit brauchen. Die letzten Wochen geben uns nicht nur ergebnistechnisch, sondern auch wie wir die Truppe unter der Woche im Training und auch so wahrnehmen, das Gefühl, dass wir auf dem richtigen Weg sind“. Auch im Winter gab es Veränderungen und Zugänge, die dabei helfen sollen, die Zielsetzung zu erreichen: Yehor Koniuchenko ist ein hoffnungsvolles Sturmtalent, welches von Paderborn U19 verpflichtet wurde und Henry Haferkorn eine Sofortverstärkung für die Defensivzentrale. Dass der Weg über Erkenschwick auch in den Profibereich führen kann beweist derzeit Ayoube Amaimouni-Echghouyab. Der 21- jährige spielte noch vor zwei Jahren in der Oberliga Westfalen - und wurde im Winter von der TSG Hoffenheim II zu Eintracht Frankfurt transferiert. 

    LETZTE DUELLE

    Seit sieben Spielen ist der FCG ungeschlagen gegen die SpVgg. Erkenschwick. Das Hinspiel endete nach dem Treffer von Fabian Witt und einem Doppelpack von Louis Martin mit 3:0, während die letzte Partie am Stimberg 1:1 endete. Insgesamt stehen fünf Gievenbecker Siege, zwei Remis und zwei Niederlagen zu Buche. 

    TRAINERSTIMME

    „Auswärts in Erkenschwick ist besonders - meist aber besonders unangenehm“, hat FCG- Trainer Steffen Büchter bereits in der Vorsaison feststellen müssen. „Vor heimisch starker Kulisse punktet Erkenschwick diese Saison deutlich konstanter als auswärts. Wir dürfen uns keineswegs darauf verlassen, dass wir mit einer ähnlichen Leistung wie im Hinspiel an drei Punkte kommen. Das wird anders, aber wir sind auch einige Schritte weiter im Vergleich zur Hinrundenpartie. Wir werden uns gewohnt intensiv zeigen müssen“. 

    PERSONAL 

    Einen kleinen Rückschlag beim Comeback-Plan gab es für die Langzeitverletzten Timon Tenambergen und Tom Sikorski. Während Tenambergen mit Rückenschmerzen eine Woche pausieren muss, zog sich Sikorski beim Spiel der Zweiten Mannschaft gegen GW Amelsbüren einen kleinen Faserriss im Oberschenkel zu. Er wird drei Wochen pausieren. Nach seiner gelb-rot Sperre wird Jelke Elferink hingegen wieder in den. Kader zurückkehren. 

    Foto: mb.sportsphotos

    #AUSPURERFREUDEAMSPIEL