Nico Sahle kehrt zurück an alte Wirkungsstätte

Aufstiegstrainer wechselt nach einer Saison als Co- Trainer bei Amelsbüren zurück zum FCG
Artikel vom 5. Mai 2026
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Aufstiegstrainer Nico Sahle (Foto) kehrt zurück zum 1.FC Gievenbeck 1949 e.V. Der 32-jährige verkündete berufsbedingt zur laufenden Saison seinen Abschied vom FCG und wechselte als Co- Trainer zum Frauen- Westfalenligisten GW Amelsbüren. Nun gibt er sein Comeback am Gievenbecker Weg und wird Nachfolger von Jürgen Röös, der den Verein nach einer Spielzeit wieder verlassen wird.
In der Saison 2021/22 wechselte Sahle erstmals zum FCG, damals als Nachfolger von Karl-Heinz Sandkühler. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga folgte der sofortige Wiederaufstieg über zwei Entscheidungsspiele in der Kreisliga gegen Germete-Wormeln und den SV Häger. Nach einer soliden ersten Bezirksliga- Saison, die mit dem vierten Tabellenplatz abgeschlossen wurde, stiegen die Gievenbecker Damen mit Sahle in der vergangenen Saison als Tabellenführer der Bezirksliga in die Landesliga auf - erstmals seit 2017/18 und wurden obendrauf Hallen-Stadtmeister. Unter Neu- Coach Röös hat sich die Mannschaft etabliert und belegt derzeit den 11. Tabellenplatz mit einem Vorsprung von zehn Punkten vor den Abstiegsplätzen. Anfang des Jahres wurde bekannt, dass sich Verein und Trainer Röös nach einer Saison wieder trennen werden - mit Nico Sahle wird nun sein Vorgänger auch Nachfolger.
Ermöglicht wird dies durch die veränderte berufliche Situation des Einzelhandeskaufmanns, die das Cheftrainerdasein nach einer Spielzeit als Co wieder zulässt. „Bei mir reifte früh der Entschluss, dass ich nach einem Jahr als Co- Trainer in Amelsbüren wieder in die erste Reihe rücken möchte“, sagt Sahle. „Bevor das veröffentlicht wird, war mir wichtig, zunächst nur mit dem FCG aus alter Verbundenheit zur Mannschaft und Verein zu sprechen. In den ersten Gesprächen kam dann schnell der gegenseitige Wunsch auf, dass wir die Zusammenarbeit wieder aufleben lassen“.
Die laufende Spielzeit und der damit verbundene Perspektivwechsel war aufregend für den 32- jährigen: „Das vergangene Jahr war schön, viele neue Eindrücke, eine neue Mannschaft und ein neuer Verein. Insgesamt bin ich daran gewachsen“. Dabei hat er auch festgestellt, was ihm fehlt und wo er sich perspektivisch selbst in den kommenden Jahren sieht: „Die anstehende Saison wird spannend, wir werden einen großen Kaderumbruch haben. Wir werden alles daran setzen, uns bestmöglich zu entwickeln und gut zu starten“, sagt er.
Für den FCG und die 2. Vorsitzende Stefanie Vogt fügt sich damit eine Wunschkonstellation zusammen: „In seinen bisherigen vier Jahren im Verein hat Nico die Mannschaft mit Disziplin, Fleiß und Leidenschaft geprägt. Gemeinsam wurden starke Erfolge gefeiert - umso schöner ist es für uns, dass der gemeinsame Weg nun wieder fortgesetzt werden kann“, sagt Vogt.
Foto: sportfotografie.ms
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